Donnerstag, Februar 21, 2008

Paruthiveeran (Tamil Film 2007)



Cast: Karthi, Priyamani, Saravanan, Ganja Karuppu
Musik: Yuvan Shankar Raja
Regieseur: Ameer
Andere Schreibweisen: Paruthi Veeran


Story:
Paruthi Veeran (Karthi) lebt ein unbekümmertes Dasein als Schlägertyp im Dorf Paruthiyoor. In regelmäßigen Abständen landet er und sein Onkel im Gefängnis oder betrinken sich liegen und auf der Strasse rum. Er ist seit seiner Geburt mit der Familie seiner Tante befeindet. Diese Feindschaft liegt in der Vergangenheit in einem Kastenproblem begründet. Nichts desto trotz ist die Tochter dieser Familie Muthazhagu (Priyamani) in Paruthi seit ihrer Kindeheit in ihm verliebt. Er aber will von ihr nichts wissen.

Der Film ist so lange her, dass ich mich nicht ganz an den Film erinnere, um ein Review zu schreiben. Ab er ich weiß noch, dass ich von der schauspielerischen Leistung Priyamanis begeistert war und das Ende mich auch sehr beeindruckt hat. Auf jeden Fall hat der Film mehr Wellen geschlagen als mir vielleicht lieb ist. Siehe Beitrag im Bollywoodblog. Der Film ist in vielerlei Belange ungewöhnlich und mutig, sei es das Ende, die Darstellung der Schauspieler und die Charaktere oder auch die rohe Brutalität. Alles Dinge die diesen Film viel Anspruch verleihen. Deswegen wundert es mich, dass der Film in Tamil Nadu so ein Erfolg wurde, den in Tamil Nadu wird alle Jahre wieder ein Masala-Filme von Vijay bzw. von Rajini ein riesen Erfolg. Nicht desto trotz wurde dieser Film auch in der Berlinale gezeigt und hat da auch ihren Wellen geschlagen. Aber den Film sollte man nicht mit einem mit Bollywood-Filmen vergleichen. Leider erwarte ich von so einem Film mehr Geschichte. Aber ich war vom Inhalt gelangweilt.

Freitag, Februar 08, 2008

Mouna Ragam (Tamil Film 1986)



Titel: Mouna Ragam
Englischer Titel: A Silent SymphonyTelugu Synchronisation
Deutsche Übersetzung: Stille Symphonie oder Stille Melodie
Regie: Maniratnam
Cast: Mohan, Revathi, Karthik, V.K.Ramaswamy
Musik: Ilaiyaraja

Inhalt:
Divya (Revathi) ist ein junges und verspieltes Mädchen aus Madras (heutige Chennai). Sie muss unfreiwillig den Manager Chandrakumar (Mohan) aus Dehli heiraten. Ziemlich bald wird auch Chandrakumar klar, dass Divya überhaupt kein Interesse an ihn hat. Durch ihr verhalten verletzt sie sogar ihren Ehemann und verlangt schon in der ersten Ehe-Woche die Scheidung. Als Grund für ihr Verhalten erzählt sie die Geschichte ihrer Liebesbeziehung mit Manohar (Karthik), die aber jäh ein tragisches Ende nahm. Chandrakumar nimmt Rücksicht auf ihre Gefühle und willigt der Scheidung ein, aber nach indischem Gesetz muss ein Ehepaar ein Jahr verheiratet sein, um sich scheiden zu lassen. Sie entscheiden sich dieses eine Jahr als Freunde in einem Haus verbringen, bis die Scheidung durch ist.

Kritik:

Ich weiß nicht wie man diesen wunderschönen Film beschreiben kann um diesem auch gerecht zu werden. Es machen meine damaligen Lieblingsschauspieler Karthik und Revathi mit und der Film wurde von keinem wenigeren als Maniratnam gedreht. Dieser Film enthält keine Maniratnam-typische großartig bewegende oder sozialkritische Aussage. Auch ist an dem Film nichts offensichtlich Neuartiges oder Revolutionäres dran und doch ist er was ganz besonderes. So verwundert es nicht, dass gerade dieser Film Maniratnam zum Durchbruch verhalf. Mir ist auch zum ersten Mal in einem Film aufgefallen, dass eine Frauenrolle gut ausgearbeitet und stark ist, ohne dass die Frau in großen gesellschaftlichen Abgrund gestützt wurde.Ravathi stellt sowohl das lebensfrohe Mädchen, als auch die ernsthafte Ehefrau hervorragend dar. Mohan hat mich zum ersten und einzigen Mal überzeugt und spielt den melancholischen und zuvorkommenden Ehemann, in dem man sich unweigerlich verlieben muss, perfekt. Und Karthik ist ideal besetzt und ein Genuss als romantischer Revolutionär. Gerade die Szenen mit Karthik und Revathi bieten in der tamilischen Filmgeschichte eine Reihe von unvergesslichen Liebes-Sequenzen, die man immer wieder sogar in den heutigen Filmen sehen kann. Hab erst letztlich eine ähnliche, wie die Cafe-Szene in Ranam gesehen. Oder die Busszene gab es auch in Arithum Ariyamalum. Die weitere Geschichte zwischen Mohan und Ravathi ist zwar ganz anders, aber es bleibt weiterhin durch die gefühlvolle Annährung der beiden charmant. Unvergesslich bleibt auch die Musik. Besonders schön finde ich Nilaave Vaa, das vom Sänger SP. Bala wundervoll gesungen wurde.Mouna Ragam ist eine wahrhaft angenehme Symphonie, den ich jeden empfehlen würde, nicht nur Maniratnam-Fans.
Links zu Wiki: http://en.wikipedia.org/wiki/Mouna_Raagam