

Titel: Mouna Ragam
Englischer Titel: A Silent SymphonyTelugu Synchronisation
Deutsche Übersetzung: Stille Symphonie oder Stille Melodie
Regie: Maniratnam
Cast: Mohan, Revathi, Karthik, V.K.Ramaswamy
Musik: Ilaiyaraja
Inhalt:
Divya (Revathi) ist ein junges und verspieltes Mädchen aus Madras (heutige Chennai). Sie muss unfreiwillig den Manager Chandrakumar (Mohan) aus Dehli heiraten. Ziemlich bald wird auch Chandrakumar klar, dass Divya überhaupt kein Interesse an ihn hat. Durch ihr verhalten verletzt sie sogar ihren Ehemann und verlangt schon in der ersten Ehe-Woche die Scheidung. Als Grund für ihr Verhalten erzählt sie die Geschichte ihrer Liebesbeziehung mit Manohar (Karthik), die aber jäh ein tragisches Ende nahm. Chandrakumar nimmt Rücksicht auf ihre Gefühle und willigt der Scheidung ein, aber nach indischem Gesetz muss ein Ehepaar ein Jahr verheiratet sein, um sich scheiden zu lassen. Sie entscheiden sich dieses eine Jahr als Freunde in einem Haus verbringen, bis die Scheidung durch ist.
Kritik:
Ich weiß nicht wie man diesen wunderschönen Film beschreiben kann um diesem auch gerecht zu werden. Es machen meine damaligen Lieblingsschauspieler Karthik und Revathi mit und der Film wurde von keinem wenigeren als Maniratnam gedreht. Dieser Film enthält keine Maniratnam-typische großartig bewegende oder sozialkritische Aussage. Auch ist an dem Film nichts offensichtlich Neuartiges oder Revolutionäres dran und doch ist er was ganz besonderes. So verwundert es nicht, dass gerade dieser Film Maniratnam zum Durchbruch verhalf. Mir ist auch zum ersten Mal in einem Film aufgefallen, dass eine Frauenrolle gut ausgearbeitet und stark ist, ohne dass die Frau in großen gesellschaftlichen Abgrund gestützt wurde.Ravathi stellt sowohl das lebensfrohe Mädchen, als auch die ernsthafte Ehefrau hervorragend dar. Mohan hat mich zum ersten und einzigen Mal überzeugt und spielt den melancholischen und zuvorkommenden Ehemann, in dem man sich unweigerlich verlieben muss, perfekt. Und Karthik ist ideal besetzt und ein Genuss als romantischer Revolutionär. Gerade die Szenen mit Karthik und Revathi bieten in der tamilischen Filmgeschichte eine Reihe von unvergesslichen Liebes-Sequenzen, die man immer wieder sogar in den heutigen Filmen sehen kann. Hab erst letztlich eine ähnliche, wie die Cafe-Szene in Ranam gesehen. Oder die Busszene gab es auch in Arithum Ariyamalum. Die weitere Geschichte zwischen Mohan und Ravathi ist zwar ganz anders, aber es bleibt weiterhin durch die gefühlvolle Annährung der beiden charmant. Unvergesslich bleibt auch die Musik. Besonders schön finde ich Nilaave Vaa, das vom Sänger SP. Bala wundervoll gesungen wurde.Mouna Ragam ist eine wahrhaft angenehme Symphonie, den ich jeden empfehlen würde, nicht nur Maniratnam-Fans.
Links zu Wiki: http://en.wikipedia.org/wiki/Mouna_Raagam
Links zu Wiki: http://en.wikipedia.org/wiki/Mouna_Raagam
Nilaave Vaa: http://youtube.com/watch?v=-RdltrvAvJ8
1 Kommentar:
Schönes Review
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